Kuma-Digital

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© Kunsthalle Mannheim / Dietrich Bechtel
Direktorin Dr. Ulrike Lorenz vor der Collection Wall im Atrium der Kunsthalle Mannheim.
© Kunsthalle Mannheim / Dietrich Bechtel
© Kunsthalle Mannheim / Dietrich Bechtel

Mit einer innovativen digitalen Strategie eröffnet sich die Kunsthalle Mannheim neue Handlungs- und Wirkungsfelder. Von einem zentralen Museum Orchestration Server (MOS) gesteuert, durchdringen sich reale und virtuelle Museumssphären wechselseitig. Neben die analoge Kunsthalle als Erlebnisort tritt die Kunsthalle 4.0 – für alle weltweit und jederzeit zugänglich. Im Zentrum der digitalen „Revolution“ stehen kulturelle Bildung, Emanzipation der BesucherInnen von der Kontrollinstanz Museum sowie die Ansprache neuer Publikumsschichten. Nicht die schiere technische Machbarkeit ist das Ziel, vielmehr schärfen und stimulieren wir mit dem Digitalen die Sinne und das Bewusstsein der BesucherInnen und führen sie zum eigentlichen Ziel: zur individuell bereichernden Wahrnehmung des originalen Kunstwerks und die Teilung dieser authentischen Erfahrung mit anderen. Das Zusammenspiel der digitalen Instrumente innerhalb und außerhalb des Museums verdichtet das Bildungserlebnis in einer Art „Crossmapping“ der verschiedenen Medialitäten und schafft neue Erkenntniswelten.

Digitale Angebote
  • Kunsthalle Mannheim App ist ein multimedialer Begleiter durch die Kunsthalle mit Führungen und Informationen zu Ausstellungen, Werken und Veranstaltungen. Als kostenloser Download ist sie im Apple- und Google-Play-Store erhältlich.
     
  • Collection Wall: Die billboard-große Projektionsfläche im frei zugänglichen Atrium präsentiert die wachsenden digitalen Sammlungsbestände der Kunsthalle. Die extravagante Visualisierung lädt ein, selbst aktiv zu werden: Bilder können durch Fingergesten bewegt und ausgewählt werden. In Verbindung mit der App lassen sich weitere Informationen zu den ausgestellten Werken aufrufen.
     
  • Das Creative Lab lädt zur Erkundung der Skulpturensammlung mit experimentellen multimedialen Darstellungsformen ein (Virtual Reality, Augmented Reality, 3D-Modelle). Das digitale Labor verbindet sich mit Forschung und Lehre und ist offen für neue Ideen und innovative Technologien.
     
  • Persönlicher Museumskatalog: Ein Terminal mit Layout- und Texttemplates ermöglicht, einen Katalog mit persönlichen Favoriten der Sammlung nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, sich nach Hause zu senden, auszudrucken und zu verschenken.
     
  • Graphiktisch: Die Graphische Sammlung ist mit über 33.000 Blatt die größte der Kunsthalle. Sie kann hier mittels eines hochauflösenden Touch-Displays unter die Lupe genommen und erforscht werden. Details der angewandten Techniken und künstlerischen Handschriften werden sichtbar.
     
  • Museum Orchestration Server: Der MOS ist das Gehirn der digitalen Strategie. Er verbindet und steuert die digitalen Instrumente und ist Schnittstelle zur Museumsdatenbank. Mit ihm pflegt und bearbeitet das Wissenschaftlerteam sämtliche Inhalte. Der MOS aktualisiert sich jede Nacht, um am nächsten Tag wieder ganz up-to-date zu sein.

Mit freundlicher Unterstützung von                                       Digital Partner

                                                             

Die ARTgenossen ermöglichen allen 20-35-Jährigen einen vielseitigen Blick in die Kunsthalle Mannheim und in das Kulturleben der Region.

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