Bar der Gegenwart digital

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Mittwoch, 16.6. 19:30 Uhr        

Online-Veranstaltung

Bar der Gegenwart digital: Alice Hasters

In der „Bar der Gegenwart“ wird bei einem Drink mit lokalen wie internationalen Künstler*innen, Macher*innen und Denker*innen diskutiert, wie Kunst das Leben bestimmt und uns inspirieren kann, anders auf unsere täglichen Fragen zu blicken. Viele Debatten wirken dieses Jahr schärfer, drängender, ob sie unmittelbar aus der Pandemie erwuchsen oder schon länger schwelten: Künstler*innen, Philosophinnen und Intellektuelle weltweit haben sich mit Fragen der Solidarität und des Umgangs mit der Distanz auseinander-gesetzt, z.B. mit den Herausforderungen des Streits um demokratische Teilhabe –Themen, deren Dringlichkeit vor dem Hintergrund der Coronakrise in neuem Licht erscheinen und die in der „Bar der Gegenwart“ aufgegriffen werden.

Am 16.6. ist die Journalistin Alice Hasters zu Gast, die aus ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ lesen wird. Jede Frage, die auf ihre „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt Alice Hasters Ausgrenzung spüren. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color Diskriminierung täglich erleben. Unsere Geschichtsbücher, unsere Kinderbücher, die Filme, die wir schauen, und wie wir sprechen. Wir lernen so früh uns nach Herkunft und Hautfarbe zu unterscheiden, dass wir es gar nicht merken. Weiße Menschen haben das Privileg, dies ihr ganzes Leben lang ignorieren zu können. Wie aber findet man zu sich, wenn man nicht weiß ist? Wie versteht man sich selbst in einer Welt, in der man ständig hinterfragt wird? Alice Hasters Buch ist ein eindringlicher und persönlicher Bericht, der Alltagsrassismus in allen Lebensbereichen spiegelt: ob Schule, Freundschaften, Körper, Liebe oder Familie.

Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Im Gespräch geht es um die unsichtbare Linie; die BIPOCs wie Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft gegenüber Kulturinstitutionen verspüren und welche Handlungsfelder sich daraus für diese aufdrängen.

Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren und wenn sie gefragt wird, wo sie herkommt, dann sagt sie, woher ihre Eltern kommen. Sie studierte Journalismus in München, arbeitete für die Tagesschau in Hamburg, lebt aktuell in Berlin und produziert Beiträge für Deutschlandfunk Nova, süddeutsche.de, tagesspiegel.de und den rbb. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur.


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Kunsthalle Mannheim

Friedrichsplatz 4

68165 Mannheim

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Zielgruppe: Erwachsene
Dauer:
Datum: 13.01.2021 bis 16.06.2021