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© Kunsthalle Mannheim/ Constantin Meyer
Einblick in den Neubau der Kunsthalle Mannheim
© Kunsthalle Mannheim/ Constantin Meyer
© Kunsthalle Mannheim/ Constantin Meyer

Ausstellungsvorschau 2019/20

01.03.19 bis 01.05.20

Henri Laurens – Wellentöchter
01. März 2019 bis 16. Juni 2019
Eröffnung: 28. Februar 2019, 19 Uhr
Kuratorin: Dr. Ulrike Lorenz
Kuratorische Assistenz: Anne-Sophie Pieper, M.A.
Eine Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus, Bremen.
Henri Laurens gilt als einer der wichtigsten Bildhauer der Moderne. Die Sonderausstellung rückt den besonderen Charakter seines vielseitigen Schaffens in den Fokus.

Hector Preis
05. Juli bis 01. September 2019
Eröffnung: 04. Juli 2019, 19 Uhr
Seit 1997 vergeben die Kunsthalle Mannheim und die H.W. & J. Hector-Stiftung im dreijährigen Rhythmus den Hector Kunstpreis für junge Kunst in Deutschland. Die Auszeichnung fördert Künstler, die in Deutschland leben, nicht älter als 35 Jahre alt sind und im dreidimensionalen Bereich der Bildhauerei, Objektkunst, Raum- und Multimediainstallation arbeiten. Damit unterstreicht der Hector Preis den Mannheimer Sammlungsschwerpunkt Skulptur. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und mit einer Ausstellung in der Kunsthalle verbunden. Unter den bisherigen Preisträgern waren Alicja Kwade, Nairy Baghramian, Tobias Rehberger, Florian Slotawa und Gunda Förster.
Gefördert durch die H.W. & J. Hector Stiftung.

Box #3: Mwangi Hutter
01. März  bis 05. Mai 2019
Eröffnung: 28. Februar 2019
Der menschliche Körper – meistens der eigene – ist häufig Ausgangspunkt der Arbeiten von Mwangi Hutter. Unter diesem Namen haben Ingrid Mwangi und Robert Hutter (beide Jahrgang 1975) eine gemeinsame Künstleridentität entwickelt, mit der sie Fragen zur sich wandelnden sozialen Realität stellen und sich auf Selbsterkundung begeben.

In der Graphischen Sammlung: Beschlagnahmt! Rückkehr der Meisterblätter
22. März bis 23. Juni 2019
Eröffnung: 21. März 2019, 19 Uhr
Als eine der ersten Bürgersammlungen der Klassischen Moderne war die Kunsthalle von den Enteignungsaktionen des nationalsozialistischen Regimes besonders hart betroffen. Seit Juni 2018 werden die Ergebnisse der seit sechs Jahren mit wissenschaftlicher Akribie vorangetriebenen Provenienzforschung in einer Ausstellung vorgestellt. Nun nimmt die Graphische Sammlung das wichtige Thema auf und ergänzt es mit einer eigenen Sonderausstellung.

Heinz Emigholz
29. März bis 7. Juli 2019

Der Filmpionier und Zeichner Heinz Emigholz (*1948) begleitete die Entstehung des Neubaus der Kunsthalle Mannheim in einem ungewöhnlichen, filmischen Langzeit-Porträt. Sein Film „Years of Construction – Baujahre [2013 – 2018]“ wird ab Ende März zum ersten Mal im Neubau der Kunsthalle Mannheim als räumliche Film-Installation präsentiert. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt große Abschnitte der Zeichen- und Schriftserie „Die Basis des Make-Up [1974 – 2019]“ von Emigholz. Sie wurde zuletzt 2007 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin gezeigt.

Heinz Emigholz studierte in Hamburg Philosophie und Literaturwissenschaft. 1978 gründete er die Filmfirma Pym Films. Nach Arbeitsjahren in New York, baute er von 1993 bis 2013 die Sektion Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin auf. Seit 2012 ist der mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnete Künstler Mitglied in der Akademie der Künste in Berlin. Gefördert durch die H.W. & J. Hector Stiftung.


Box #4: William Engelen
10. Mai bis 14. Juli 2019
Eröffnung: 09. Mai 2019
Das künstlerische Schaffen von William Engelen oszilliert zwischen Musik, Bildender Kunst, Happening, Klanginstallation und Performance. Seine ortsgebundenen Arbeiten stellen eine besondere Beziehung zwischen Raum und Klang her. Die musikalischen Werke notiert der Niederländer in der Regel graphisch – und baut auf das Einfühlungsvermögen und die Kreativität der Aufführenden.

Neue Sammlungspräsentation: Von Friedrich bis Feuerbach
26. Juli 2019 bis 23. August 2020
Eröffnung Kubus 3: 25.Juli 2019
Im Fokus der neuen Präsentation liegt der Grundstock der Mannheimer Sammlung aus dem 19. Jahrhundert. Neben Menschendarstellungen steht die Landschaftsmalerei von der Romantik bis zum Realismus im Vordergrund.

John Bock: LiquiditätsAuraAroma
26. Juli 2019 bis 23. August 2020
Eröffnung Kubus 5: 25. Juli 2019
John Bock zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Performance- und Videokünstlern. 2013 begeisterte er in der Mannheimer Ausstellung „NUR SKULPTUR!“ mit seiner eindrücklichen Installationsperformance „Voll die Beule“, die nicht nur drei Schauspieler, sondern auch Skulpturen aus der Sammlung der Kunsthalle integrierte. Die skulpturale „Summenmutation“ dieser Performance wird zusammengeführt mit der Rekonstruktion der ersten großen Arbeit „LiquiditätsAuraAroma“, mit welcher John Bock 1998 auf der Berlin Biennale der internationale Durchbruch gelang.

Anselm Kiefer – Szenenwechsel #01
26. Juli 2019 bis 23. August 2020
Eröffnung Kubus 6: 25. Juli 2019
Neue Schwergewichte aus der Kiefer-Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim: Ein Jahr nach der Eröffnung des Neubaus durchläuft der Kubus Anselm Kiefer seinen ersten „Szenenwechsel“.

Gustav Seitz. Skulptur
25. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020
Eröffnung Kubus 7: 24. Oktober 2019
Zum 50. Todestag des Mannheimer Bildhauers und Zeichners Gustav Seitz (1906-1969) präsentiert die Kunsthalle Mannheim ausgewählte Werke aus der eigenen Sammlung zusammen mit zahlreichen privaten Leihgaben.

Inspiration Matisse
27. September 2019 bis 19. Januar 2020
Eröffnung: 26. September 2019, 19 Uhr
Kuratoren: Dr. Peter Kropmanns (Paris), Dr. Ulrike Lorenz
Kuratorische Assistenz: Eva-Maria Schütz, M.A.

Die Kunsthalle Mannheim präsentiert mit rund 100 ausgewählten Gemälden, Plastiken und graphischen Arbeiten den Pionier der Moderne als einen beispielgebenden „Künstler für Künstler“ im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen: von den französischen Fauvisten über die deutschen Expressionisten bis zu den Schülern der „Académie Matisse“. Neben Landschaftsbildern, darunter berühmte mediterrane Szenen, zeigt die Ausstellung Stillleben, Atelierbilder und Porträts sowie eine Serie von Figuren im Raum und Rückenakten. Höhepunkt und Finale der Schau bilden die berühmten vier lebensgroßen Rückenakte, die zwischen 1909 und 1930 in fortwährender Reduktion des plastischen Ausdrucks entstanden. Neben Matisse sind André Derain, Georges Braque, Raoul Dufy, Henri Manguin oder Albert Marquet sowie Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Gabriele Münter und Max Pechstein vertreten. Einbezogen ist auch die Kunst der deutschen Matisse-Schüler Rudolf Levy, Oskar und Margarete Moll sowie Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller. Die verschiedenen künstlerischen Positionen treten in einen spannungsreichen Dialog und eröffnen neue Perspektiven. Es wird deutlich, dass Matisse formal wie inhaltlich neue Wege wies und zugleich als ein Katalysator für jeweils individuelle künstlerische Befreiungen wirkte. Die Ausstellung umfasst Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz, Spanien und den USA.

Gefördert durch die Stiftung Kunsthalle Mannheim und die H.W. & J. Hector Stiftung.



Erinnern 2. Aus der Geschichte einer Institution
30. Oktober 2019 bis 15. November 2020
Eröffnung: 29. Oktober 2019
Ein weiterer Blick in die Geschichte der Kunsthalle Mannheim als Institution: Bedeutende Ausstellungen werden in den Fokus genommen.

In der Graphischen Sammlung: Liebe – Alltag – Akrobaten. Französische Graphik um 1900
25. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020
Eröffnung: 24. Oktober 2019, 19 Uhr

2. Biennale für aktuelle Fotografie
29. Februar bis 26. April 2020
Eröffnung: 28. Februar 2020
Die Biennale für aktuelle Fotografie findet alle zwei Jahre in den drei Städten Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen statt. Bei einer internationalen Ausrichtung mit verstärkter Einbindung der Region werden junge zeitgenössische Bildproduktionen und historische Positionen miteinander verschränkt und die Auseinandersetzung mit den Eigenheiten und Veränderungen der Fotografie angekurbelt.


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