Ensor und die deutsche Kunst: Vortrag von Kuratorin Dr. Inge Herold – analog und digital – über die Beziehung James Ensors zu Deutschland am Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr

Ensor und die deutsche Kunst: Vortrag von Kuratorin Dr. Inge Herold – analog und digital – über die Beziehung James Ensors zu Deutschland am Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr
16.06.21
Leon Kaessmann

Als es James Ensor in seiner belgischen Heimat noch schwer hatte, Anerkennung zu finden, interessierte man sich ausgerechnet in Deutschland schon früh für den eigenwilligen „Maler der Masken“. Am 20. Juni, um 11 Uhr, geht Dr. Inge Herold, Kuratorin der Ausstellung „James Ensor“, seiner besonderen Beziehung zu Deutschland und deutschen Künstlern nach. Der Vortrag findet unter Corona-Sicherheitsauflagen analog vor Ort in der Kunsthalle statt. Da das Programm auf wenige Plätze beschränkt ist, ist zusätzlich eine Teilnahme über einen digitalen Live-Stream möglich.

 

Noch lange bevor James Ensor einem größeren Publikum in Deutschland bekannt wurde, waren Künstler wie Max Beckmann oder Emil Nolde auf den belgischen Künstler aufmerksam geworden und besuchten ihn in seinem Atelier in Ostende. Deutsche Sammler und Kunstkritiker waren entweder begeistert von seiner Kunst oder lehnten ihn und seine grotesken Werke ab. Dr. Inge Herold beleuchtet in ihrem Vortrag die facettenreiche Rezeption des Künstlers. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Ausstellung „James Ensor“. Am Donnerstag, den 26. Juni, um 10.30 Uhr, und am Mittwoch, den 30. Juni, um 18.30 Uhr, lädt die Kunsthalle zu den ersten Überblicksführungen ein. Weitere Termine werden abhängig von der pandemiebedingten Entwicklung bekanntgegeben.

 

Das Werk des belgischen Künstlers James Ensor (1860-1949), der berühmte „Maler der Masken“, ist tief in der Geschichte der Kunsthalle Mannheim verwurzelt. Bereits 1928 wurde der Maler dort in einer Einzelausstellung als bedeutender zeitgenössischer Ausnahmekünstler gefeiert. Nun widmet die Kunsthalle James Ensor erneut eine große Ausstellung, in deren Zentrum das Schicksal eines Bildes steht, das einst zur Sammlung des Museums gehörte. Das Gemälde „Der Tod und die Masken“ wurde 1937 von den Nationalsozialisten als „entartet“ beschlagnahmt und befindet sich heute im Musée des Beaux-Arts Lüttich. Anlässlich der Ausstellung kehrt es temporär nach Mannheim zurück.

 

AUF EINEN BLICK

Sonntag, 20. Juni 2021, 11 Uhr

Ensors Welten: James Ensor und seine Beziehung zu Deutschland und deutschen Künstlern

Vortrag – analog und digital –  von Dr. Inge Herold, Kuratorin der Ausstellung „James Ensor“

Kosten: 6€

 

Donnerstag, 24. Juni, 10.30 Uhr

Überblicksführung "James Ensor"

Kosten: 6€

 

Mittwoch 30. Juni, 18.30 Uhr

Überblicksführung "James Ensor"

Kosten: 6€