Fokus Sammlung

neu präsentiert
12.11.2021 bis 31.12.2022

August Macke, Afrikanische Landschaft, 1914

August Macke, Afrikanische Landschaft, 1914

Die Sammlungspräsentation im Obergeschoss des Jugendstilbaus wird ab dem 12. November 2021 komplett neu kuratiert und widmet sich dann den Schwerpunkten der Sammlungsgeschichte des Mannheimer Museums seit seiner Gründung 1909. Im Ostflügel zeigt die Kunsthalle Werke von der Neuen Sachlichkeit bis zu den Nouveaux Réalistes. In vier Räumen sind Malereien, Skulpturen und Installationen etwa von Otto Dix, Max Beckmann, George Grosz, Daniel Spoerri, Niki de Saint Phalle, Pierre Soulages und Francis Bacon zu sehen. Im Westflügel präsentiert die Kunsthalle zur Mannheimer Sammlung gehörende Werke vom Expressionismus bis zur Abstraktion unter anderem von Marc Chagall, Lovis Corinth, Emil Nolde, Wilhelm Lehmbruck, Umberto Boccioni, Willi Baumeister, Robert Delaunay, Paul Klee sowie László Moholy-Nagy und beleuchtet zudem die Ergebnisse der Provenienzforschung in der Kunsthalle.

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BILDERGALERIE

Michael Majerus und Women only

Zwei neue Sammlungs-Präsentationen zur Pop-Kultur im Kubus 2 und weiblichen Positionen im Kubus 3

Ein Disaster kündigt sich in der Kunsthalle Mannheim zum Glück nur im Titel der Arbeit „Unexpected Disaster“ von Michel Majerus an. Die monumentale Arbeit, die an Street Art erinnert, nimmt eine ganze Wand im zweiten Obergeschoss des Neubaus ein und ist Teil einer von zwei neuen Sammlungs-Präsentationen, die seit Ende Mai 2022, zu sehen sind. Ein Raum ist dem Künstler Michel Majerus gewidmet, der expressive Pinselstriche mit Motiven aus der Pop-Kultur zusammenbringt. 20 Jahre ist es her, dass Michel Majerus (1967–2002) unter tragischen Umständen bei einem Flugzeugabsturz verunglückte. Ihm zu Ehren widmet die Kunsthalle Mannheim in Kooperation mit dem Michel Majerus Estate und in Kooperation mit der Sammlung der Landesbank-Baden-Württemberg eine Ausstellung in Kubus 2 des Neubaus. Mit Zitaten aus der Popkultur der 1990er, verlaufenden Farbflecken und Computergrafiken setzte Majerus immer wieder ein starkes Statement für die Malerei an der Schwelle des 21. Jahrhunderts. Einen Ausstellungsraum weiter heißt es dann „Women Only“. Unter diesem Motto richtet Dr. Inge Herold den Blick auf weibliche, häufig unterrepräsentierte Positionen aus der Museumssammlung zwischen 1968 und 2016. Die Auswahl umfasst Werke von Niki de Saint Phalle, die mit einer ihrer berühmten Nana-Figuren vertreten ist, Lynette Yiadom-Boakye, die in ihrer Malerei die Abwesenheit von People of Color in der westlichen Malerei thematisiert und Kiki Smith, die In den „Cadaver-Tables“ Inneres nach außen kehrt.

Weitere Ausstellungen

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Sara Nabil, 51 %, Filmstill, 2022 © Sara Nabil

bis 28.08.2022

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