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Sammlung

12.09.19 bis 01.01.21

Herzstück der Kunsthalle ist eine Sammlung aus Gemälden, Plastiken und Graphiken von europäischem Ruf. Sie verdankt sich mutigen Kunsthistorikern und privaten Mäzenen. 1909 erwarb der erste Kunsthallen-Direktor, Fritz Wichert, das seither berühmteste Gemälde: Édouard Manets Erschießung Kaiser Maximilians. Wicherts Nachfolger, Gustav Friedrich Hartlaub, erfand 1925 Die Neue Sachlichkeit und kaufte die Avantgarde seiner Zeit – z. B. Werke von Otto Dix und Max Beckmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kunsthalle zum führenden Skulpturenmuseum mit großartigen Arbeiten von Auguste Rodin bis Alberto Giacometti, von Constantin Brancusi bis Henri Moore. Heute zählt sie zu den Spitzenhäusern der Klassischen Moderne und ist weiterhin der Kunst der Gegenwart verpflichtet. In bewegenden Künstlerräumen treffen hier Anselm Kiefer und William Kentridge auf Paul Cézanne und Francis Bacon.

Französische Malerei von Manet bis Cézanne

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 Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas
Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas
Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas

„Die Erschießung Kaiser Maximilians“ (1868-69) von Edouard Manet (1832–1883) bildet das Herzstück der Mannheimer Sammlung. Angekauft wurde das zweieinhalb auf drei Meter große Historiengemälde bereits 1910 unter Fritz Wichert mit Hilfe der finanziellen Unterstützung von neun Mannheimer Bürger*innen. Der Gründungsdirektor der Kunsthalle Mannheim verfolgte ambitionierte Visionen für das Museum und seine Sammlung. Allen Anfeindungen zum Trotz setzte er von Anfang an auf französische Kunst. Den Auftakt und gleichzeitig Höhepunkt seiner Ankäufe stellt Manets „Erschießung Kaiser Maximilians“ dar. Der Kauf entfachte damals heftigen Streit und Wichert wurde vor allem von Kritikern aus nationalistischen Kreisen angefeindet.

Seit Ende Juli ist das Herzstück der Mannheimer Sammlung, Édouard Manets "Die Erschießung Kaiser Maximilians" (1868/69), wieder im Kubus 1 zu sehen. Flankiert wird das Gemälde von weiteren Werken aus der Sammlung französischer Kunst in der Kunsthalle Mannheim, etwa Paul Cézannes "Le fumeur accoudé" (1880), Claude Monets "La Rue de la Bavolle à Honfleur" (1864) oder Auguste Rodins "Eve" (um 1881).

Kuratorin: Dr. Inge Herold

Kalender zur Ausstellung 
Französische Malerei von Manet bis Cézanne

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 Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas
Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas
Édouard Manet (*1832 - 1883) L'exécution de l'empereur Maximilien Die Erschießung Kaiser Maximilians 1868 - 1869 Foto: Kunsthalle Mannheim/Cem Yücetas

„Die Erschießung Kaiser Maximilians“ (1868-69) von Edouard Manet (1832–1883) bildet das Herzstück der Mannheimer Sammlung. Angekauft wurde das zweieinhalb auf drei Meter große Historiengemälde bereits 1910 unter Fritz Wichert mit Hilfe der finanziellen Unterstützung von neun Mannheimer Bürger*innen. Der Gründungsdirektor der Kunsthalle Mannheim verfolgte ambitionierte Visionen für das Museum und seine Sammlung. Allen Anfeindungen zum Trotz setzte er von Anfang an auf französische Kunst. Den Auftakt und gleichzeitig Höhepunkt seiner Ankäufe stellt Manets „Erschießung Kaiser Maximilians“ dar. Der Kauf entfachte damals heftigen Streit und Wichert wurde vor allem von Kritikern aus nationalistischen Kreisen angefeindet.

Seit Ende Juli ist das Herzstück der Mannheimer Sammlung, Édouard Manets "Die Erschießung Kaiser Maximilians" (1868/69), wieder im Kubus 1 zu sehen. Flankiert wird das Gemälde von weiteren Werken aus der Sammlung französischer Kunst in der Kunsthalle Mannheim, etwa Paul Cézannes "Le fumeur accoudé" (1880), Claude Monets "La Rue de la Bavolle à Honfleur" (1864) oder Auguste Rodins "Eve" (um 1881).

Kuratorin: Dr. Inge Herold

Öffentliche Führungen für Erwachsene unter Corona-Schutzbedingungen

Wir freuen uns, dass wir Ihnen ab Samstag, den 13. Juni 2020 in eingeschränktem Umfang wieder öffentliche Führungen anbieten können. Teilnehmen dürfen max. 5-10 Personen, je nach Thema und Raum. Eine Führung dauert max. 60 Minuten und kostet 6,- Euro (zzgl. Eintritt). Teilnahmekarten können Sie vorab im Online-Ticketshop der Kunsthalle oder vor Ort an der Kasse erwerben. Eine telefonische Reservierung ist nicht möglich. Alle Teilnehmer*innen sitzen während der Führung mit Mund-Nasen-Bedeckung auf mobilen Museumshockern mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander und zum Guide. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir von jeder teilnehmenden Person die Kontaktdaten erheben, die selbstverständlich nach  vier Wochen wieder gelöscht werden. Ihren Namen sowie Ihre Mailadresse oder Telefonnummer tragen Sie bitte vor Beginn der Führung in ein Formular ein, das an der Kasse ausliegt.

Fokus Sammlung

Die Kunsthalle Mannheim verfügt über eine bedeutende Sammlung, sie reicht vom 19. Jhd. bis zur Gegenwart und umfasst Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Kunsthandwerk, aber auch zeitgenössische Rauminstallationen. Dem Konzept eines „Museums in Bewegung“ folgend, werden in einer Art Szenenwechsel Themen oder Künstlerpersönlichkeiten aus der Sammlung in den Fokus genommen und in einzelnen Kuben vorgestellt.