Sara Nabil: Democracy, 2014, Fotografie © Sara Nabil

Sara Nabil: Democracy, 2014, Fotografie © Sara Nabil

Sara Nabil

Laufzeit unter Vorbehalt
05.05.22 bis 28.08.22

Sara Nabils Arbeiten bewegen sich zwischen visionärem Traum und realem Alptraum. In Zeiten der Machtergreifung der Taliban sind die Rechte afghanischer Frauen erneut in Gefahr und ein hart umkämpftes Gut für den Erhalt ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. In ihren immersiven, multimedialen Rauminstallationen verbindet die aus Afghanistan stammende Künstlerin Themen von (Un-)Freiheit, Traum und Identität – stets mit dem Anspruch, sich für die Gleichberechtigung von Frauen einzusetzen. Ihre Kritik an patriarchalen Gesellschaften und Strukturen formuliert sie in politisch aktuellen Installationen und Performances mit den Mitteln der Kunst – ihre künstlerische Arbeit gibt Nabil die Stimme zurück, die ihr in ihrem Heimatland entzogen wurde:

Art is a tool through which I can achieve my goal of making contributions to make societies adhere to gender equality, principles of open society, justice and fairness.

Kunst ist ein Werkzeug, mit dem ich das Ziel verfolge, einen Anstoß für Gesellschaften zu geben, Gleichberechtigung, die Prinzipien einer offenen Gesellschaft, Gerechtigkeit und Fairness zu vertreten. (Sara Nabil)

Für die Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim konzipiert Sara Nabil ein neues Performanceprojekt und eine interaktive Rauminstallation.

Kuratorin: Christina Bergemann