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HEUTE IM PROGRAMM
Was wir wollen – Kunst und Demokratie für Kinder | Ferienworkshop zweitägig 18. + 19.02.26
Information zum Termin
Ferienworkshop für Kinder von 8 bis 10 Jahren
zweitägig 18. + 19.02.26, jeweils 10-15 Uhr
Die „Demokratietrompete“ im Parlament von Österreich und in der Kunsthalle Mannheim erinnert daran, dass in einer Demokratie alle ihre Meinung sagen dürfen. Wieso abstimmen, teilen und alle einschließen wichtige Ideen sind, damit wir in einer Gemeinschaft gut zusammenleben können, finden wir in diesem Workshop zur Kunst von Constantin Luser heraus. Im Atelier gestalten wir Kunstwerke – einzeln und in der Gruppe – und probieren demokratische Ideen mit Farbe, Schere und Papier aus.
Mittagspausenführung "STUDIO: Keta Gavasheli" mit Dr. Manuela Husemann
Information zum Termin
Tickets nur an der Museumskasse erhältlich. Ticketpreis 5 Euro. Für die Dauer der Führung ist der Eintritt in der Teilnahmegebühr enthalten. Möchten Sie nach der Führung noch im Haus verweilen? Dann zahlen Sie bitte an der Kasse zusätzlich den regulären Eintritt.
Keta Gavasheli (*1990, Tiflis, lebt in Düsseldorf) ist die diesjährige Preisträgerin des Förderpreises der Kunststiftung Rainer Wild. Ihre Ausstellung Closer spürt dem Zwischenraum nach, in dem sich Erinnerung und Wahrnehmung fortwährend verschieben und gegenseitig beeinflussen. In ihren Videoarbeiten, Fotografien und Installationen begreift Gavasheli das Fragment zugleich als Mittel und Zustand; eine Form, das Sichtbare, Erinnerbare oder Verlorene zu ergründen. Ihre Bilder bleiben vorläufig, bewegen sich am Rand des Sichtbaren. In Closer bedeutet Nähe kein Ankommen, sondern den Versuch zu hören, zu sehen und sich zu erinnern, bevor Bedeutung entsteht. Die Arbeiten kombinieren analoge und digitale Gesten, Klang- und Bildschleifen, die sich gegenseitig zu wiederholen scheinen, während sie allmählich verblassen. Was bleibt, ist keine Lösung, sondern ein Nachklang; das zarte Rauschen der Wahrnehmung am Rand ihrer Entfaltung.
Überblicksführung "Kaari Upson. Dollhouse – Eine Retrospektive"
Information zum Termin
Körper tragen Narben. Objekte horten Geheimnisse. Erinnerungen verweilen auf Bettmatratzen.
Diese poetisch-düsteren Bildwelten markieren den Einstieg in das vielschichtige Werk von Kaari Upson (1970-2021), das in der Kunsthalle Mannheim erstmals in einer umfassenden Retrospektive präsentiert wird. Bereits 2020 fand eines ihrer Werke Eingang in die Sammlung – ein erster Moment der künstlerischen Begegnung, der nun in Upsons eindrucksvoller Rückkehr mündet.
Alltäglichkeit und Verfremdung, Schönheit und Grauen sowie Realität und Imagination prallen in ihrem multimedialen Schaffen aufeinander. Mit detektivischem, oft obsessivem Blick erforschte sie die Beziehung zwischen Selbst und Anderen, zwischen Innenwelt und gesellschaftlicher Realität – nicht selten verbunden mit einer kritischen Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Familienleben.
Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören die großformatige Installation „Dollhouse“ und die erstmals gezeigten Werke aus ihrer letzten Serie „Foot Face“. Die Besucher*innen erleben eine immersive Bildwelt, in der sie sich zwischen körperbezogenen Fragmenten, imaginären Figuren und experimentellen Materialien bewegen. So können sie in Upson zutiefst persönliche, zugleich universelle Themen eintauchen.