„Labor für Weitsicht“ – Vortragsprogramm

KünstlerInnen und KuratorInnen reagieren zunehmend auf die Veränderungen der letzten Jahre in Politik, Wirtschaft und Philosophie. Im „Labor für Weitsicht“ vertieft die Kunsthalle Mannheim mit Abendvorträgen und anschließender Diskussion zeitgenössische Themen und Fragen zu den Kontexten der Sammlung und Ausstellungen sowie zu aktuellen Debatten in Kultur und Gesellschaft.

Termine variierend, mittwochs, 19.00 Uhr, Eintritt 5 €.
 

Zielgruppe: ProgrammPlus
Dauer: 90 Minuten
Datum: 06/05/2018

Labor für Weitsicht

Im „Labor für Weitsicht“ vertieft die Kunsthalle Mannheim mit Abendvorträgen und anschließender Diskussion zeitgenössische Themen und Fragen zu den Kontexten der Sammlung und Ausstellungen sowie zu aktuellen Debatten in Kultur und Gesellschaft. Mittwoch, 11.12.2019. 19.30 Uhr Die Académie Matisse – ein besonderer Ort für KünstlerinnenVortrag von Dr. Ina Ewers-Schultz, KölnVon der konservativen Kunstkritik werden sie als „Malweiber“ abgestempelt und an den Kunstakademien des Deutschen Kaiserreichs nicht zum Studium zugelassen. So eröffnen die privaten Malschulen in Paris alternative Ausbildungsmöglichkeiten für Künstlerinnen fern der Heimat. Die von Henri Matisse geführte und nach ihm benannte Académie bietet besondere Optionen. Der Vortrag beleuchtet die Situation von Künstlerinnen um 1900, das System der privaten Malschulen und Matisse als einen besonderen Lehrer.Ticket: 5 € Paris, Berlin, Florenz – von der Académie Matisse zur Villa RomanaHans Purrmann als Mittler der Kunst Podiumsgespräch mit Dr. Peter Kropmanns (Paris), Kurator der Ausstellung "Inspiration Matisse", undDr. Philipp Kuhn (Baden-Baden), Autor der Neuerscheinung "Refugium Villa Romana. Hans Purrmann in Florenz 1935–1943" (Deutscher Kunstverlag, 2019) und dem PublikumTicket: 5 €

Zielgruppe: ProgrammPlus
Dauer:
Datum: 06/20/2018

ProgrammPlus: Wolfgang Ganter - Bacteriality. Werkvortrag von den Anfängen bis heute (1999 - 2020)

Wolfgang Ganter arbeitet vor allem mit Bakterienkulturen auf fotografischem Film sowie mit chemischen Reaktionen, die mit Hilfe des Mikroskops vergrößert werden. Seine Werke bedienen sich oft klassischer Gemälde, deren Reproduktionen auf Diapositiv oder Farbnegativ mit Bakterienkulturen infiziert werden. Die Bakterien ernähren sich von den Gelatineschichten des fotografischen Films. Die Fotogelatine fungiert somit als Nährmedium. Dabei evozieren die Bakterien alle darin noch verborgenen Farben und arrangieren diese neu. Jedes Bakterium führt diese Farbgebung auf unterschiedliche Weise durch, so wie jedes auch unterschiedliche Muster und Formen bildet. Ins einem Werkvortrag gibt Wolfgang Ganter Einblicke in seine Arbeitsweise und seine Referenzen  zu Kunstgeschichte, Systemtheorie und Mikrobiologie. Wolfgang Ganter studierte Freie Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Anselm Reyle und Andreas Slominski, dessen Meisterschüler er bis 2005 war. Moderation: Dr. Sebastian Baden

Zielgruppe: ProgrammPlus
Dauer:
Datum: 06/20/2018