Die Kunsthalle Mannheim

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Die Kunsthalle Mannheim wurde im Jahr 1909 als Museum eröffnet. An der Sammlung der Kunstwerke haben sich Mannheimer Bürger*innen beteiligt. Sie ist eine der ersten Bürgersammlungen der Moderne weltweit.
Das Museum hat sehr bedeutende Gemälde: zum Beispiel von Édouard Manet und Francis Bacon.
Daneben gibt es eine großartige Sammlung von Skulpturen: von der Moderne bis zur Gegenwart.
Das Museum arbeitet auch wissenschaftlich: Die Mitarbeiter*innen pflegen die Sammlung und entwickeln große und bedeutende Ausstellungen. Außerdem forschen sie zur Herkunft von Kunstwerken.

Die Sammlung

Die Kunsthalle Mannheim wurde 1909 gegründet. Die Art der Sammlung war neu für die damalige Zeit. So wurde die Kunsthalle Mannheim ein Vorbild für andere deutsche Museen.
Fritz Wichert war von 1909 bis 1923 Direktor der Kunsthalle Mannheim. 1910 kaufte er ihr berühmtestes Gemälde: „Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“ von Édouard Manet.
Gustav Friedrich Hartlaub war von 1923 bis 1933 Direktor der Kunsthalle Mannheim. Er gab einer Kunstrichtung der 1920er- und 1930er-Jahre ihren Namen: „Neue Sachlichkeit“. Hartlaub brachte Werke der realistischen Malerei aus den späten 1920er-Jahren nach Mannheim.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kunsthalle zu einem der bedeutendsten Museen mit einer großen Skulpturen-Sammlung. Sie entwickelte sich zu einem der wichtigsten Museen der klassischen Moderne und der Kunst der Gegenwart.
Heute hat die Sammlung rund 2.300 Gemälde, 860 Skulpturen und Installationen (räumliche Kunstwerke), 34.000 Grafiken (zum Beispiel Zeichnungen) und 800 Werke der angewandten Kunst (Kunst mit Gegenständen aus dem Alltag).
Das Museum zeigt Meisterwerke der Malerei und Grafik, zum Beispiel von Max Beckmann und Francis Bacon. Dazu viele bedeutende Skulpturen, zum Beispiel von Auguste Rodin und Thomas Hirschhorn.
Die Kunsthalle hat räumliche Installationen von diesen Künstler*innen: Alicja Kwade, Rebecca Horn, William Kentridge, Joseph Kosuth und James Turrell.

Digitale Angebote und Veranstaltungs-Programm

Die Kunsthalle Mannheim hat auch digitale Angebote:
Das Projekt „Vom Werk zum Display“ zeigt Kunstwerke digital.
Außerdem gibt es eine Museums-App.
Auf dem Grafiktisch können Besucher*innen Grafiken im Museum digital anschauen.
Die Collection Wall zeigt Kunst auf Bildschirmen im Atrium des Museums.

Die Kunsthalle ist wie eine Stadt in der Stadt und bietet noch viel mehr:
„Kunst für alle“ wollte schon Fritz Wichert, der Gründer der Kunsthalle. Unter diesem Motto steht auch das Veranstaltungs-Angebot ProgrammPlus. Ziel ist ein Blick auf die Gegenwart durch die Kunst.
Für alle ist etwas dabei: lebhafte Diskussionen, Vorträge über Kunstgeschichte und klassische Kammerkonzerte.
Außerdem treten Künstler*innen live vor Publikum auf. Das nennt man Performance-Kunst.
Auch wissenschaftliche Veranstaltungen finden in der Kunsthalle statt.
Die Kunsthalle will die Menschen ansprechen und neue Zielgruppen für das Museum begeistern.

Die Kunstvermittlung bietet regelmäßig öffentliche Führungen und Kunstgespräche an. Dazu Workshops für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Große und kleine Besucher*innen lernen Neues und haben Spaß dabei: auch am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien.

Es gibt einen Museumsshop und ein Restaurant.
Der Eintritt ins Atrium ist kostenlos.
Besucher*innen haben einen herrlichen Blick auf den schönsten Platz von Mannheim.