1864

Claude Monet

(* 1840 - † 1926)

Material / Technik
Ölfarbe, textiler Bildträger
Kategorie des Exponats
Malerei
Gattung
Genremalerei
Beschriftung / Signatur
Signatur: unten rechts "Claude Monet"
Erwerbungsjahr
1911
Location

Hector-Bau > Ebene 1 >Kubus 1

Claude Monet verbrachte fast das gesamte Jahr 1864 in Honfleur, einer Küstenstadt in der Normandie. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Arbeiten, in denen er nicht nur den am Atlantik gelegenen Ort festhielt, sondern auch die umliegende Gegend. Dabei malte er häufig in freier Natur. In seiner fast quadratischen Ansicht Honfleurs hält er die Lichtverhältnisse eines frühen Nachmittags fest. Die enge Gasse wird rechts von im Sonnenlicht liegenden Häusern begrenzt und links von breiten Schatten. Sie fallen bis in die Bildmitte und erzeugen dort eine scharf konturierte Silhouette. In einem weiteren Gemälde (Museum of Fine Arts, Boston) hält Monet dieselbe Ansicht zu einer anderen Tageszeit fest. Schon diese frühen, noch realistisch gemalten Werke – Monet ist 24 Jahre alt, als sie entstehen – zeigen sein Interesse an der Wirkung des Lichts. Auch die noch relativ unbewegte und kompakte Malweise deutet darauf, dass dieses Gemälde noch zu seiner realistischen Phase gehört. Erst später wird er in impressionistischer Weise den Wahrnehmungseindruck des Lichts in kurzen Pinselstrichen und mit farbigen Schatten wiedergeben.
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Inhalt und Themen
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Impressionismus
Figurengruppe
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