Anselm Kiefer: Palmsonntag, 2007, Sammlung Grothe Foto: Charles Duprat © Anselm Kiefer

Anselm Kiefer: Palmsonntag, 2007, Sammlung Grothe  Foto: Charles Duprat © Anselm Kiefer
Anselm Kiefer: Palmsonntag, 2007, Sammlung Grothe Foto: Charles Duprat © Anselm Kiefer
Anselm Kiefer: Palmsonntag, 2007, Sammlung Grothe Foto: Charles Duprat © Anselm Kiefer

Anselm Kiefer

02.10.20 bis 06.02.21

Anselm Kiefer ist einer der bekanntesten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Sein im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtiges Werk setzt sich mit der deutschen Geschichte, dem Judentum und den Medien der Erinnerungskultur auseinander. Nicht nur durch ihre reine Größe, auch durch ihre haptische Materialität – die Lieblingswerkstoffe des international renommierten Ausnahmekünstlers sind Asche und Blei – sind die Werke von Anselm Kiefer überwältigend.

Die Kunsthalle Mannheim zeigt in ihrer Herbstausstellung Werke von Anselm Kiefer aus der Sammlung des im Mai 2019 verstorbenen Hans Grothe. Die Ausstellung konzentriert sich auf drei wichtige Werkphasen des Künstlers: Von der Außenskulptur „Sprache der Vögel“ (2012) über das raumfüllende Werk „Volkszählung (Leviathan)“ (1987-89) – bestehend aus etwa 500 Bleibüchern in Stahlregalen und Hunderten von Erbsen – bis zu der Installation „Palmsonntag“ (2007), in deren Mitte sich tatsächlich eine Palme befindet, werden großformatige, mehrdimensionale Bilder und Skulpturen gezeigt.

Ergänzend zur Sonderausstellung in den weitläufigen Galerien des Erdgeschosses wird im zweiten Obergeschoss der Kubus 6 neu inszeniert. Hier zeigt die Kunsthalle permanent Werke der Kiefer-Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim: Ab Oktober 2020 wird dann die raumgreifende Skulptur „Der Verlorene Buchstabe“ (2011-2017) im Zentrum des Raumes stehen.

Kurator: Dr. Sebastian Baden